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Unsere ultimativen Homeoffice-Tipps für dich

Oder: Wie du deinen Schei* selbstständig auf die Reihe bekommst

1. Schaffe dir feste Routinen

Halb acht: Der Wecker klingelt. „Ach, komm, einmal Schlummern geht noch!“ – zack, ist es halb neun, bis du dann tatsächlich mal aus dem Bett kriechst. Ja, Jogginghosen sind bequem. Und ja, BHs schneiden manchmal so fest ein, dass sie Abdrücke hinterlassen, die man nach zwei Stunden noch sieht – aber zieh dir was Richtiges an! Das bringt dich erstens in den Work-Mode und zweitens kann es immer mal spontane Video-Konferenzen geben, wo du nicht aussehen willst wie nach einem Abend im Bierkönig auf der Schinkenstraße. Wenn du einigermaßen solide gestylt bist, mach dir ein Frühstück, lass dir einen Kaffee herunter, streichle deine Katze – genau das, was du sonst auch machen würdest.

Sophia zum Beispiel macht sich jeden Morgen ein tolles Frühstück

2. Tricks dich nicht selber aus!

Wenn du’s dann an den Schreibtisch geschafft hast, fällt dir auf einmal auf, dass auf dem Boden ganz schön viele Krümel liegen und die letzten Lohnabrechnungen noch in Ordner sortiert werden sollten. Vielleicht auch noch schnell Wäsche waschen, Fenster putzen, Blumen gießen, den Müll rausbringen und der netten Brieffreundin aus der Bretagne mal wieder schreiben – immerhin hast du dich seit elf Jahren nicht mehr gemeldet. Lass das! Das kann bis Feierabend warten…

Auch wenn Ralf am liebsten immer alles blitzeblank poliert, wartet er bis Feierabend. Erst die Arbeit, dann das Vergnügen

3. Hab deine Aufgaben im Blick

Was dir dabei helfen kann, ist eine To-Do-Liste für den Tag. Checke deine Mails, verschaffe dir einen Überblick über deine Aufgaben und ordne sie nach Wichtigkeit. So weißt du, was du zu tun hast, und bekommst ein gutes Gefühl, wenn du siehst, was du schon erreicht hast.

Franz freut sich jedesmal wie ein Schnitzel, wenn er eine Aufgabe erledigt hat, weil sein Handy dann so einen schönen „Biiiiing“-Ton macht

4. Mache sinnvolle Pausen

Das Homeoffice verleitet dazu, mehr Pausen zu machen, weil es niemanden gibt, der dich kontrollieren kann. Aber musst du wirklich nach jeder geschriebenen E-Mail an den Kühlschrank gehen, nur um wieder enttäuscht zu sein, dass nicht das Richtige drin ist und dich dann auf die Couch zu setzen und Insta zum vierten Mal für heute auszuchecken? Nein! Mach deine Pausen dann, wenn du sie wirklich brauchst, wenn du das Gefühl hast, danach wieder produktiver zu sein. Und – das ist wichtig – mach sie nicht dort, wo du arbeitest. Geh weg vom Schreibtisch, koch dir mittags vielleicht was Leckeres, iss auf dem Balkon oder beweg dich ein bisschen auf der Yoga-Matte.

Elli hält sich fit, indem sie immer wieder ein paar kurze Trainingseinheiten einschiebt

5. Halte sozialen Kontakt

Du musst über eine lustige E-Mail lachen, weil dich in der Anrede schon wieder jemand mit „Fritzgeier“ statt „Pfitzmaier“ adressiert hat und willst es deinem Lieblingskollegen zeigen, mit dem du sonst auch immer über jede Kleinigkeit lachst? Dann tu es! Schick ihm oder ihr einen Screenshot über eure Kommunikationsplattform und teil deine gute Laune. Neben solchen persönlichen Nachrichten kommt’s im Homeoffice aber besonders darauf an, dass ihr euch regelmäßig über Geschäftliches austauscht und keine wichtige Information zwischen den dutzend Arbeitsplätzen in der Pipeline steckenbleibt.

Magdalena „Fritzgeier“ lacht über alles. Ihre Kollegen nicht.

6. Genießt die Vorteile vom Homeoffice nach der Arbeit

Der Arbeitsweg fällt weg und du gewinnst wertvolle Stunden für andere Dinge. Vielleicht kommst du ja endlich mal dazu, das Buch „Stricken mit Hundehaaren“ zu lesen, das dir Tante Erna vor drei Jahren zum Namenstag geschenkt hat. Vielleicht denkst du aber auch schon länger über ein zweites berufliches Standbein nach und schmökerst in dem Ratgeber „Papst werden leicht gemacht“ (Ja, die Buchtitel gibt’s wirklich). Vielleicht machst du dir aber auch nur Nudeln mit Tomatensoße, legst dich schon um 18 Uhr auf die Couch und schaust nostalgisch GZSZ-Folgen von früher in der RTL-Mediathek. Aber das ist dann auch okay. Immerhin hast du’s dir heute verdient.

Alex – liebt Nudeln mit Tomatensoße

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