3D Animationd des Logos der Shytsees

Liebe seit dem ersten Skript

Wie ein BWL-Studium plötzlich doch nicht mehr ganz so 0815 ist

„Ich studiere BWL, weil ich nicht weiß, was ich sonst machen soll“ – ein Spruch, den man bei der bekannten Vorstellungsrunde am ersten Tag als sogenannter „Ersti“ zugegebenermaßen mehr als nur einmal von den neuen Kommilitonen aus den verschiedenen Reihen des Vorlesungssaals hört. Ein Spruch, der einen anfangs dann doch etwas an der Wahl des eigenen Studiengangs zweifeln lässt. Und diese Zweifel kommen immer wieder auf, zumindest dann, wenn einem von Außenstehenden das Vorurteil „keinen Plan zu haben“ an den Kopf geworfen wird, sobald man „Ich studiere BWL“ auf die Frage nach dem Studiengang beantwortet. Tatsächlich kann ich von mir behaupten, dass ich einen Plan hatte – auch wenn dieser sich an einem gewissen Punkt in meinem Studium dann plötzlich geändert hat.

Alles ganz „normal“

Soziale Medien – jeder kennt sie, der eine liebt sie, der andere hasst sie. Ich habe eigentlich schon immer zu denjenigen gehört, die sich dafür interessiert haben und als „gerade noch“ 90s-Kind bin ich ja auch irgendwie mit der Entwicklung und Wandlung der Digitalisierung aufgewachsen. Dieses Interesse nutze ich, als es nach dem 3. Semester darum ging, den ersten Schwerpunkt des Studiums festzulegen. Ich entschied mich dazu, mehr über das Marketing in der digitalen Welt lernen zu wollen. Zu meinem Glück legte meine Professorin in diesem Fach sehr viel Wert auf Abwechslung und vor allem auf den Praxisbezug. Wir hatten verschiedene Vorträge von Gastdozenten aus den unterschiedlichsten Unternehmen. Unter anderem durften wir an einem Social Media Marketing- und Videoproduktions-Workshop teilnehmen, der – wie kann es auch anders sein – von den Shytsees geleitet wurde.

Und genau das war der Punkt, an dem sich meine beruflichen Pläne geändert haben! Ich wusste, da muss ich hin! Aber wer kann es mir auch übelnehmen? Ich meine, da stehen zwei unfassbar talentierte Filmproduzenten vor dir, die spannenden Einzelheiten über das Filmen erzählen, während der eine den Tisch zum Schlagzeug umfunktioniert, der andere plötzlich beatboxt – und der Chef eines Unternehmens mit fast 30 Mitarbeitern in einem chilligen Outfit vor dir steht und dir die Welt von Social Media erklärt. Und das alles, als wäre es eben ganz normal.

Einmal in die Shytsee-Familie reingefunden, will man nicht mehr so schnell wieder raus

Ich hatte Glück, dass mein Praxissemester vor der Tür stand und ich somit die Möglichkeit hatte, ganze fünf Monate ein Teil der Shytsee-Familie zu sein und in alle Abteilungen einmal reinzuschnuppern. Ich habe hier nicht nur die praktische Seite meines Studiums kennengelernt, sondern auch irgendwo versteckte Leidenschaften/Hobbys. War es mein Plan, nach dem Studium Grafiken, Animationen, Posts oder Marketingkonzepte zu erstellen? Ganz klar, NEIN! Aber er ist es jetzt! Weg von trockenem Steuer- und Wirtschaftsrecht und rein in den Alltag eines Social Media Managers. Seit einem Jahr bin ich nun bei den Shytsees und kann sagen, dass ich dank meines BWL-Studium genau weiß, was ich machen will. Denn ohne diesem wäre ich niemals hier am richtigen Platz gelandet.

Über die Autorin
Upgrade für Google My Business
Menü