3D Animationd des Logos der Shytsees

Erfahrungsbericht nach zwei Jahren des dualen Studiums an der IUBH

Im Oktober 2018 hatte ich auf unserem Blog bereits über meinen ersten Eindruck von den Shytsees und meinem Studium geschrieben – jetzt sind zwei Jahre vergangen und es hat sich natürlich einiges verändert. Ich habe viele Erfahrungen gemacht, neues Wissen gesammelt und mir meine Meinung über das Konzept des dualen Studiums gebildet. Ich werde hier die häufigsten Fragen rund um das duale Studium beantworten Viel Spaß beim Lesen!

Wie ist das Studium aufgebaut bzw. wie läuft es ab?

Mein Bachelor-Studiengang „Marketing Management“ umfasst insgesamt 7 Semester, wovon die ersten 4 Semester einem BWL-Studium gleichen. Nach dem 4 Semester wählt man seine Spezialisierung – zur Auswahl stehen „Online Marketing“ und „Sales & Distribution“. Meine Entscheidung fiel natürlich auf „Online Marketing“ (Wer hätte das gedacht?).

Damit keine großen Lücken entstehen, wird – statt dem bekannten Blockunterricht – wöchentlich zwischen Studium und Arbeit gewechselt. Die einzige Ausnahme bildet die Phase nach meinen Prüfungen, in der ich sechs Wochen am Stück im Unternehmen bin. In dieser Zeit haben die meisten Studenten ihre Semesterferien – als duale Studentin habe ich stattdessen eine bestimmte Anzahl an Urlaubstagen für das gesamte Jahr.

Welche Vorteile/Nachteile bringt ein duales Studium mit sich?

Mein Wunsch nach dem Abitur war es, Praxis und Theorie miteinander zu verknüpfen, sodass ich nicht weiterhin ausschließlich die Schulbank drücken muss. Das duale System ist dafür die optimale Lösung, zudem man das theoretische Wissen oftmals in der Arbeit anwenden kann und somit die Lerninhalte noch besser verstanden bzw. vertieft werden. Weitere Vorteile sind zum einen die überdurchschnittliche Praxiserfahrung, durch die man es später auf dem Arbeitsmarkt häufig einfacher hat, und zum anderen das regelmäßige Einkommen während des gesamten Studiums.
Man muss sich jedoch dessen bewusst sein, dass während des Studiums die Freizeit relativ knapp bemessen ist – statt in den Semesterferien zu verreisen, geht man in die Arbeit und für die Prüfungsvorbereitung müssen manchmal eben auch ein paar Urlaubstage herhalten. Wer aber, wie ich, hinter seiner Entscheidung steht und Spaß an seinem Studium und seiner Arbeit hat, nimmt das natürlich gerne in Kauf.

Meine Tipps für die Entscheidungsfindung und das gesamte Studium

Wer auch ein duales Studium beginnen möchte, sollte sich seiner Entscheidung ganz sicher sein, denn der Weg dorthin ist ein ziemlich langer. Von der Bewerbung geht es zum Aufnahmetest und weiter zur Suche nach dem passenden Praxispartner – bis dann also alles in trockenen Tüchern ist, dauert es seine Zeit.

Während des Studiums stößt man – wie wahrscheinlich die meisten Studenten vor der Prüfungsphase – immer wieder an seine Grenzen, aber genau dann gilt: Durchziehen, denn es lohnt sich!

Was den Praxispartner angeht, sollte man auf jeden Fall auf sein Bauchgefühl hören, denn im Endeffekt trifft man so doch meistens die besten Entscheidungen im Leben. Nach meinem ersten Besuch bei den Shytsees war mir sofort klar, dass ich in kein anderes Unternehmen will, weil ich mich von der ersten Sekunde an wohl und geschätzt gefühlt habe – und es hat sich bis heute nichts daran geändert. Wer jedoch das Gefühl hat, die falsche Entscheidung getroffen zu haben, hat jederzeit die Möglichkeit, seinen Praxispartner zu wechseln.

Mein Fazit

So anspruchsvoll, stressig und zeitintensiv ein duales Studium sein mag – ich würde diesen Weg jederzeit wieder gehen. In den letzten zwei Jahren habe ich nicht nur eine Menge Wissen über die Betriebswirtschaftslehre und das Marketing im Allgemeinen gesammelt, sondern mich, dank meiner Praxisphasen, auch ganz intensiv mit spezifischen Themen des Marketings, wie „Social Media“, auseinandersetzen dürfen. Ohne diese Praxiserfahrungen wüsste ich bis heute nicht, wie weitläufig und komplex dieser Bereich eigentlich ist. Zudem bin ich durch das duale Studium selbstständiger und organisierter geworden, habe gelernt, mit Zeitdruck umzugehen und konnte mein Selbstbewusstsein stärken.

„If you’ll never try, you’ll never know.”

Damit bringe ich es eigentlich ziemlich gut auf den Punkt. Denn hätte ich diese Entscheidung nicht getroffen, könnte ich heute nicht sagen, dass es die richtige war. Ich bin gespannt, was mich die nächsten eineinhalb Jahre bei den Shytsees erwartet und kann nur sagen: I gfrei mi drauf!

Über die Autorin
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