Ein neues Kapitel beginnt oder einfach gesagt: Ich bin dann mal hier

Hallo zusammen,

ich bin Manuela und „die Neue“ hier bei den Shytsees. Seit September unterstütze ich das Team als Social Media Managerin. Der Weg hierher war aber ein langer.

Mein Abitur habe ich bereits vor zehn Jahren gemacht und mir dann die typische Frage gestellt: Was nun? Während sich der Großteil meines Freundeskreises bei der Studien- und Ausbildungswahl sicher war, hatte ich das Gefühl, dass es den Job, den ich gerne machen möchte, (noch) nicht gibt. Es gab einfach zu viele Dinge, die mich interessiert haben. Tja, und was macht man in dem Fall? Erst einmal etwas Sinnvolles (meine Eltern hat’s gefreut) und so startete Kapitel 1.

Kapitel 1: Meine Ausbildung zur Bankkauffrau

Was soll ich sagen… Ich habe schnell gemerkt, dass der Beruf nichts für mich ist. Die Ausbildung abbrechen kam für mich jedoch nie in Frage und eine Bankausbildung ist ehrlich gesagt auch nicht das Schlechteste – vor allem, wenn man sein Wissen privat anwenden kann.

Kapitel 2: Mein Studium

Danach wollte ich aber endlich den Weg in eine kreative Welt einschlagen. Also entschied ich mich in München für ein Studium der Theaterwissenschaft. Da das Studium jedoch nur als Zweifach-Bachelor angeboten wurde, musste noch ein Nebenfach her. Perfekt für mich – ihr wisst schon, wegen den vielen Interessen und so. Also kamen noch Rechtswissenschaften dazu.

Im Hauptfach habe ich mich irgendwann immer weiter weg vom Theater und hin zur Filmwissenschaft orientiert. Denn was gibt es Schöneres als die ganze Zeit Filme anzuschauen? Naja, ein bisschen mehr musste man in dem Studium schon machen, aber ihr wisst, was ich meine.

Auch mein Nebenfach hat sich als interessant herausgestellt, vor allem nach meiner Spezialisierung auf Medienrecht.

Kapitel 3: Meine Arbeit als Online-Redakteurin

Den passenden Werkstudentenjob fand ich dann in einer Onlineredaktion, in der ich nach meinem Studium als Online-Redakteurin gearbeitet habe. Dort kam ich auch das erste Mal mit Social Media Marketing in Kontakt.

Aus privaten Gründen stand dann vor ein paar Jahren mein Umzug zurück in die Heimatstadt an. Von der Großstadt zurück auf’s Dorf. Ok, Kleinstadt, aber gefühlt Dorf. Und da mir das Pendeln nach München (die Bahn ist ja auch nicht gerade die Zuverlässigste) irgendwann zu viel wurde, musste ich mich also wieder auf Jobsuche begeben.

Gar nicht so einfach, in einer Kleinstadt einen kreativen Job zu finden. Und gar nicht so einfach einen Job mit meinem Werdegang zu finden. Zum Glück bin ich dann auf eine Marketing-Stellenanzeige bei Barnhouse gestoßen. Neben Journalismus war Marketing dem, was ich bislang gemacht habe, doch am ähnlichsten.

Kapitel 4: Mein Job als Marketingassistentin bei einem Bio-Knuspermüslihersteller

Aus dem Assistentenjob wurde schnell ein Job als Marketingreferentin, bei dem ich für den kompletten Onlinebereich des Unternehmens zuständig war. Großartiges Produkt, viel Verantwortung, super Job! Doch irgendetwas fehlte.

Nebenbei habe ich angefangen für das Yogastudio, in das ich gehe, Werbung auf Social Media zu machen. Dabei hatte ich mich rein Interessehalber mal umgeschaut, ob es hier in der Umgebung Werbeagenturen gibt. Kaum zu glauben, es gab welche. Aber eine Agentur ist tatsächlich hervorgestochen. Dreimal dürft ihr raten, welche…

Also habe ich mir mal deren Webseite und sozialen Netzwerke angeschaut. Junges sympathisches Team, machen einen coolen Job, haben Bürohunde – um das mal ganz schlicht auszudrücken.

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Kapitel 5: Die Shytsees

Als mir dann nur wenige Monate später eine Freundin eine Stellenanzeige als Social Media Managerin von eben dieser Agentur geschickt hat, musste ich mich einfach bewerben. Gesagt, getan. Kurz darauf hatte ich ein total lockeres und angenehmes Onlinegespräch (wegen Corona – ihr wisst schon…) mit Franz und Sophia von den Shytsees. Franz‘ erster Satz nach dem anfänglichen Small Talk: „Also das hier wird kein typisches Vorstellungsgespräch, für das wir einen Fragebogen haben, sondern einfach nur ein Gespräch zum Kennenlernen.“ – Sympathie: Check. „Ach und das Schnarchen neben mir, ist nur mein Hund, also nicht wundern“ (oder so in etwa) – süßer Bürohund: Check.

Bleibt eigentlich nur noch ein Punkt offen: cooler Job. Tja, was soll ich sagen? Ich sitze nun hier in einer umgebauten, modernen Scheune, neben einem lustigen Haufen an Kollegen und tippe diesen Blogbeitrag über mich, während Feelgoodmanagerin Amy immer wieder vorbeiläuft, um gestreichelt zu werden. Ach, und die Arbeit macht natürlich auch viel Spaß. Also: Check.

Und wisst ihr was? Vor zehn Jahren gab es diesen Beruf tatsächlich noch nicht und darüber bin ich froh. Denn so konnte ich die letzten Jahre unzählige Erfahrungen sammeln und Bereiche kennenlernen, die ich jetzt hier als Social Media Managerin bei den Shytsees anwenden kann. Ob für simple Blogbeiträge über mich selbst oder für das Social Media Marketing unserer Kunden. Ich denke, an diesem Kapitel werde ich etwas länger schreiben…

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